• Klimahafen Gelsenkirchen

    Durch eigenes UND gemeinsames Handeln so schnell wie möglich klimaneutral werden - das ist das Ziel der Initiative „Klimahafen Gelsenkirchen“.

  • Blaupause

    Der Klimahafen Gelsenkirchen wird zu einer Blaupause für den klimagerechten Umbau eines ganzen Gewerbegebietes. Zusätzlich bilden die ersten Pilotprojekte und den Einstieg des industriellen Mittelstands in die Wasserstoffwirtschaft ab

  • Geschichte des Ruhrgebiets

    Der Ausstieg aus der Steinkohleverstromung ermöglicht den wirtschaftlichen Einstieg in die klimafreundliche Wasserstoffwirtschaft. Die alte Energiewelt hilft der neuen auf die Sprünge. Solche Geschichten schreibt nur das Ruhrgebiet – wahr werden könnten sie im Stadthafen Gelsenkirchen.

     

Klimahafen Gelsenkirchen

So schnell wie möglich klimaneutral werden: 

Das ist das Ziel der Initiative „Klimahafen Gelsenkirchen“. Dahinter stehen Unternehmen aus dem Stadthafen Gelsenkirchen und Umgebung, verstärkt durch weitere Institutionen aus der Stadt. Allein gemeinsam ist: Sie wollen die einzigartig zentrale Lage des Stadthafens, an der sich alte und in die Zukunft weisende Verkehrs- und Transportlinien kreuzen, aktiv nutzen für die Transformation der Wirtschaft in Richtung Klimaneutralität.

Unternehmensinitiative und Stadt fordern Anschluss an neue Wasserstoff-Pipeline

Bundesforschungsministerin Karliczek und Regierungspräsidentin Feller besuchten den Klimahafen

Klimafreundliche Prozesswärme

Pilotprojekt

Trimodale Wasserstofftankstelle

Pilotprojekt

Die Initiative

So schnell wie möglich klimaneutral werden: Das ist das Ziel der Initiative „Klimahafen Gelsenkirchen“. Dahinter stehen Unternehmen aus dem Stadthafen Gelsenkirchen und Umgebung, verstärkt durch weitere Institutionen aus der Stadt. Gemeinsam wollen sie die einzigartig zentrale Lage des Stadthafens, an dem sich Verkehrswege und Gaspipelines kreuzen, aktiv nutzen für die Transformation der Wirtschaft in Richtung Klimaneutralität. Pilotprojekt der Initiative ist die Umstellung der Prozesswärmegewinnung in energieintensiven Betrieben auf wasserstoffreiches Energiegas. Die Partner setzen konkrete Projekte um und zeigen gleichzeitig auf, wo gesetzliche und regulatorische Rahmenbedingungen einem stärkeren Engagement von mittelständischer Industrie und Gewerbe entgegenstehen.

Partner:

Unterstützer:

Die Vision

Bereits 2045 – in weniger als 25 Jahren – soll Deutschland klimaneutral sein. Dann dürfen nur noch so viele Treibhausgase in die Atmosphäre abgegeben werden, wie ihr gleichzeitig (z.B. durch Aufforstung) entzogen werden. Dieses ehrgeizige Ziel erfordert einen raschen und umfassenden Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft. Die Transformation zum klimaneutralen Industrieland muss frühzeitig alle Sektoren der Wirtschaft erfassen – nicht nur die Großunternehmen der Grundstoffindustrie, sondern auch den Mittelstand in Industrie und Gewerbe.

Der Stadthafen Gelsenkirchen hat einzigartige Voraussetzungen zu einem Reallabor für diese Transformation des Mittelstands  zu werden: Er beheimatet energieintensive Betriebe verschiedener Branchen, hat als trimodaler Umschlagsort von Gütern ein großes Verkehrsaufkommen, ist mit seiner zentralen Lage in der Metropole Ruhr an zahlreiche Gaspipelines angeschlossen und wird voraussichtlich bereits 2024 mit grünem Wasserstoff aus der GetH2-Nukleus-Pipeline versorgt werden können.

Die Initiative Klimahafen Gelsenkirchen möchte diese Alleinstellung für eine beschleunigte Transformation zur Klimaneutralität nutzen – aufbauend auf den zahlreichen Maßnahmen, die in den letzten Jahren bereits umgesetzt wurden.

Dabei analysieren die Unternehmen die Klimarelevanz ihrer Aktivitäten – z. B. durch die Erstellung einer CO2-Bilanz (Corporate Carbon Footprint) bis hin zu einer Gesamtbetrachtung der CO2 Emissionen und Einsparungen über den gesamten Lebenszyklus der hergestellten Produkte. Neben den Kernprozessen auf dem Betriebsgelände werden dabei auch vor- und nachgelagerte Wertschöpfungsketten und Verkehre möglichst umfassend betrachtet – vom Warenverkehr bis hin zur Mobilität der Beschäftigten.

Die Unternehmen entwickeln betriebliche Maßnahmen zur Treibausgasminderung (z.B. Energieeffizienz und Nutzung erneuerbarer Energien/Installation von Photovoltaikanlagen) und setzen diese eigenverantwortlich um. Sie unterstützten sich gegenseitig durch einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch. Sie werden über Betriebsgrenzen hinweg gemeinsam aktiv – z. B. beim Ausbau der Leitungsinfrastruktur für klimafreundliche Gase oder der Bedarfsplanung für eine trimodale Wasserstofftankstelle.

Die Unterstützer der Initiative begleiten diese Maßnahmen konstruktiv – u. a. durch Hilfestellungen bei Planungsprozessen, Beratung zu Fördermitteln und Moderation des Erfahrungsaustausches.

Der Klimahafen Gelsenkirchen wird so zu einer Blaupause für den klimagerechten Umbau eines ganzen Gewerbegebietes. Dabei bilden die Pilotprojekte den Einstieg des industriellen Mittelstands in die Wasserstoffwirtschaft ab.

Kontakt

Die Intitiative Klimahafen Gelsenkirchen wird im Auftrag der Stadt Gelsenkirchen von der Wissenschaftspark Gelsenkirchen GmbH koordiniert. Als langjähriger Partner der Stadt in Klimaschutzfragen und verlässlicher Ansprechpartner der Unternehmen vor Ort übernimmt der Wissenschaftspark mit seinen Erfahrungen die Rolle des fachlich erfahrenen und neutralen Moderators in komplexen Themen. Die IHK Nord-Westfalen unterstützt das Projekt als kompetenter Partner vor Ort.

Klimahafen Gelsenkirchen
c/o Wissenschaftspark Gelsenkirchen GmbH
Munscheidstraße 14
D-45886 Gelsenkirchen
E-Mail: infonoSpam@klimahafen-gelsenkirchen.de

Ansprechpartner:
Stephan Rath
T: +49-209.167-1010
Wolfgang Jung
T: +49-209.167-1005